Eigentlich sind Bitcoin gegen staatliche Beschlagnahmung geschützt. Wer seine privaten Schlüssel gut genug verwaltet, kann eine fremde Übernahme so gut wie ausschließen. Trotzdem gelingt es Strafverfolgungsbehörden immer wieder, Bitcoin, welche sich in vormals kriminellen Besitz befanden, zu konfiszieren.
Wie eine Studie von The Block zeigt, geht es dabei nicht um Peanuts: Insgesamt konfiszierten staatliche Behörden weltweit 453.000 BTC. Davon entfällt der Löwenanteil auf die Vereinigten Staaten von Amerika. Die USA alleine beschlagnahmten insgesamt knapp 200.000 Bitcoin. Allerdings befinden sich davon "nur" noch zwischen 4.100 und 10.000 BTC im Besitz der US-amerikanischen Behörden. Denn ein Großteil der BTC wurde vorab in verschiedenen Auktionen liquidiert.
Wie The Block berichtet, spielt dabei der Schlag gegen Silk-Road-Gründer Ross Ulbricht eine entscheidende Rolle. Von den knapp 200.000 konfiszierten BTC durch US-Behörden stammen über 110.000 aus der Wallet von Ulbricht. Damals kontrollierte die US-Regierung dem Bericht zufolge etwa 174.000 BTC. Das entsprach etwa 1,5 Prozent der umlaufenden Bitcoin-Geldmenge.
Wer Ross Ulbrich war seht ihr hier in einer Doku