Statt Zuwachsraten wie in den Vorjahren im zweistelligen Bereich ist im Crypto Valley 2019 die Zahl der Neugründungen um 9 Prozent spürbar zurückgegangen. Der von der Luzerner Zeitung zitierte CEO von Startups.ch Michele Blasucci sieht dies als Anzeichen dafür, "dass die Goldgräberstimmung bei den Kryptowährungen vorbei ist."
Die internationale Szene habe gedacht, die Schweiz sei federführend in diesem Bereich und es seien deshalb diverse Stiftungen im Crypto Valley Zug gegründet worden. Negativbeispiele wie die Pleite der Firma Envion und ungeklärte rechtliche Aspekte habe jedoch gezeigt, dass auch die Schweiz de facto nicht weiter als andere Länder sei.
Blasucci bestätigte zudem, dass bei Kunden im Krypto-Bereich "teils viel Geld" brachliege, "da diese wegen der unklaren Entwicklung nicht wüssten, was sie damit machen sollen."