Ermuntert zu einem Investment sei er schon länger durch vermögende Leser seines "Gloom, Boom, Doom"-Reports worden. Auch ein einstündiges Gespräch mit Wence Casares, CEO von Xapo- dem weltgrößten Verwahrer von Bitcoin - und Geschäftsleitungsmitglied von Paypal, habe Einfluss auf die Entscheidung gehabt.
Sein Investment in unbekannter Höhe sieht Faber aber als sehr riskant an. Auch Caceres habe ihm gegenüber zugegeben, dass der Wert von Bitcoin durchaus auf null gehen könnte. Er sehe aber auch ein großes Gewinnpotenzial der Kryptowährung, so Faber im Gespräch mit Cash:
"Es ist nicht sicher, aber möglich, dass Bitcoin der Standard bei Geldtransfers sein wird."
Sein Einstieg bei Bitcoin sei allerdings keine Kaufempfehlung, hob Faber hervor. Er habe auch "aus Lerngründen" investiert und "bei Bitcoin sollte man nur so viel Geld investieren, wie man auch zu verlieren bereit sei."
Während Faber inzwischen selbst auf einen erneuten Anstieg bei Bitcoin setzen, bleiben andere Krypto-Kritiker trotz gefallener Kurse bei ihrer ablehnenden Haltung. Der Ökonom und berüchtigte Krypto-Kritiker Nouriel Roubini sagte erst vor wenigen Tagen erneut, dass Krypto-Technologie keinerlei Erfolgsgrundlage habe.
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