Welt-führende Politiker könnten beim G20-Gipfeltreffen im nächsten Monat Gespräche über Bitcoin führen, nachdem französische und deutsche Regierungsvertreter beim nächsten Treffen eine Diskussion über Kryptowährungen forderten.
Der Finanzminister und die Zentralbankpräsidenten von Frankreich und Deutschland haben gefordert, dass Gespräche über die politischen und finanziellen Auswirkungen von Kryptowährungen auf der Tagesordnung der Märzsitzung stehen.
In einem Brief an den Finanzminister Argentiniens, der derzeit die G20-Präsidentschaft innehat, haben die Beamten ihre Anfrage eingereicht.
Sie sagten:
"Wir glauben, dass sich aus den Token und den Technologien, die hinter ihnen stehen, neue Möglichkeiten ergeben können.
"Token können jedoch erhebliche Risiken für Anleger darstellen und können ohne geeignete Maßnahmen für Finanzkriminalität anfällig sein.
"Auf längere Sicht könnten auch potenzielle Risiken im Bereich der Finanzstabilität auftauchen."
Bitcoin, die ursprüngliche Kryptowährung, hatte im Januar letzten Jahres einen Wert von nur 954 US-Dollar, stieg aber im Laufe des Jahres 2017 um mehr als 1.500 Prozent.
Der Brief des französischen Finanzministers Bruno Le Maire, seines deutschen Amtskollegen Peter Altmaier, des französischen Notenbankchefs Francois Villeroy de Galhau und seines deutschen Kollegen Jens Weidmann fordert einen internationalen Bericht über die Auswirkungen von Kryptowährungen und deren Regulierung.